AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. Verkaufsbedingungen

1. Gewährleistung

1.1
Die Gewährleistung für alle verkauften neuen Gegenstände betragt 6 Monate ab Übergabe. Gebrauchte Gegenstände werden verkauft unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung.
 
1.2
Offensichtliche Mängel müssen innerhalb von 10 Werktagen nach Übergabe gerügt werden, anderenfalls ist der Händler von seiner Gewährleistungspflicht frei. In jedem Fall sollten bei Mängelrügen zweckmäßigerweise Kaufbeleg und Garantieurkunde mit vorgelegt werden.
 
1.3
Der Händler ist berechtigt, aufgetretene Mängel des verkauften Gegenstandes durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung zu beseitigen. Scheitert dies innerhalb zumutbarer Frist oder wird dies abgelehnt oder unzumutbar verzögert, kann der Kunde Herabsetzung des Kaufpreises oder Rückgängigmachung des Vertrages nach seiner Wahl verlangen.

2. Eigentumsvorbehalt

2.1
Der verkaufte Gegenstand bleibt im Eigentum des Händlers bis zur Erfüllung sämtlicher aus diesem Vertrag ihm gegen den Kunden zustehenden Ansprüche. Whrend dieser Zeit darf der Gegenstand weder veräußert noch verschenkt noch verliehen werden.

2.2
Von einer Pfändung, Zerstörung, Beschädigung oder einem Diebstahl ist der Händler unverzüglich zu unterrichten.

2.3
Der Kunde tritt schon jetzt etwaige Ansprüche gegen einen Schädiger oder eine Versicherung auf Ersatz wegen Zerstörung, Beschädigung o. ä. an den Händler ab. Der Händler nimmt die Abtretung an. Mit der vollständigen Erfüllung aller Ansprüche des Händlers aus diesem Vertrag gehen die Ansprüche wieder auf den Kunden über.

2.4
Während der Dauer des Eigentumsvorbehalts ist der Kunde verpflichtet, alle erforderlichen Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten fachmännisch durchführen zu lassen, sowie den Kaufgegenstand ordnungsgemäß und sorgfältig zu verwahren und zu behandeln.

3. Teillieferungen

3.1
Der Kunde ist gehalten, zumutbare Teillieferungen anzunehmen.

3.2
Teillieferungen sind gesondert zu bezahlen, soweit nicht berechtigte Belange des Kunden dem entgegenstehen.


II. Leistungsbedingungen (Werkverträge)

1. Kosten für nicht durchgeführte Aufträge

1.1
Kann der Auftrag nicht durchgeführt werden, weil der vom Kunden gerügte Fehler unter Beachtung der Regeln der Technik nicht gefunden werden kann, oder weil ein zur Reparatur benötigtes Ersatzteil mit zumutbarem Aufwand nicht beschafft werden kann, so hat der Kunde den Aufwand (Arbeitszeit und Material) in angemessenem Umfang zu erstatten.

1.2
Dasselbe gilt, wenn die Ausführung des Auftrags deshalb unterbleibt, weil die Kosten der Reparatur ein vom Kunden gesetztes Limit übersteigen oder der Kunde den Aufwand für die Anfahrt zu erstatten.

2. Gewährleistung

2.1
Die Gewährleistungsdauer für Reparaturarbeiten beträgt 6 Monate. Die Gewährleistung beschränkt sich auf die tatsächlich ausgeführten Reparaturarbeiten und das dabei eingebaute Material.

2.2
Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 2 Wochen ab Aushändigung des Gegenstandes zu rügen. Anderenfalls erlöschen Gewährleistungsansprüche.

3. Aufbewahrung und Abholung

3.1
Wird der reparierte Gegenstand nicht innerhalb von 4 Wochen nach dem vereinbarten Abholtermin oder nach Abholungsaufforderung durch den Händler abgeholt, so wird die Abholung beim Kunden angemahnt. Ab diesem Zeitpunkt haftet der Händler für Beschädigungen oder den Verlust in jedem Fall nur noch bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

3.2
Die Aushändigung des reparierten Gegenstandes erfolgt regelmäßig nur gegen Vorlegung der Auftragsbestätigung oder eines sonstigen Abholscheines. Muss - etwa wegen Verlustes eines solchen Berechtigungsscheines - die Abholberechtigung anderweitig nachgewiesen werden, so ist der Händler in geeigneter Weise dagegen abzusichern, dass er später unter Vorlage des Berechtigungsscheines erneut in Anspruch genommen wird.

III. Gemeinsame Vorschriften für Kauf- und Werkverträge

1. Preise und Zahlungsbedingungen

1.1
Die Preise verstehen sich im Zweifel ab Betriebssitz des Händlers inkl. Mehrwertsteuer.

 1.2
Alle Entgelte sind sofort mit Übergabe zur Zahlung fällig, spätestens aber mit Zugang der Rechnung.

1.3
Abweichend von Ziffer 1.2 kann der Händler Vorauszahlung verlangen, wenn der Kunde bei Vertragsschluss falsche Angaben über seine Vermögensverhältnisse gemacht hat oder wenn nach Vertragsschluss eine wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Kunden eingetreten ist, oder wenn Anhaltspunkte dafür vorhanden sind, dass der Kunde schon bei Vertragsschluss nicht zahlungsfähig war. Dies gilt dann nicht, wenn die genannten Umstände den Anspruch des Händlers auf Zahlung des Entgelts nicht gefährden.

1.4
Im Falle des Zahlungsverzuges hat der Kunde Verzugszinsen in Höhe von 8% p. a. zu bezahlen. Jeder Partei steht jedoch offen nachzuweisen, dass im konkreten Fall der entstandene Schaden wesentlich höher oder niedriger ist als die vereinbarte Pauschale.

1.5
Die Nachfrist beträgt 14 Tage.

2. Haftung des Händlers

2.1
Die Haftung des Händlers beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Das gilt dann nicht, wenn der Pflichtverstoß das Wesen des Vertrages in Frage stellt (sogenannte Kardinalpflichten); in diesem Fall haftet der Händler auch für leichte Fahrlässigkeit.

2.2
Die Haftungsbeschränkung von Ziffer 2.1 gilt auch für Ansprüche aus Verschulden bei Vertragsschluss.

2.3
Die Haftungsbeschränkung von Ziffer 2.1 gilt auch bei etwaigen Datenverlusten im Zusammenhang mit der Lieferung von Computern und Zusatzteilen oder bei Arbeiten an solchen. In jedem Fall hat der Kunde vor Beginn der Arbeiten eigenverantwortlich dafür zu sorgen, dass vorhandene Daten gesichert werden und so im Falle eines Datenverlustes wieder aufgespielt werden können. Die Datensicherung ist, um einem möglichen Datenverlust auch nach Beendigung der Arbeiten Rechnung zu tragen, für die Dauer der gesetzlichen Gewährleistungsfrist aufrecht zu erhalten.

3. Vertragsrücktritt

3.1
Der Händler kann von einem Vertrag zurücktreten, wenn der Kunde bei Vertragsschluss falsche Angaben über seine Verhältnisse gemacht hat, soweit diese Angaben bei verständiger Würdigung geeignet sein können, Zweifel an der Einhaltung seiner Zahlungsverpflichtung zu wecken.

3.2
Das Recht des Händlers, statt dessen Vorauszahlung zu verlangen, bleibt davon unberührt.

4. Schlussbestimmungen

4.1
Wird der Vertrag schriftlich geschlossen, so gibt die Vertragsurkunde den Inhalt der getroffenen Vereinbarungen richtig und vollständig wieder. Abweichung oder Zusätze gegenüber dem schriftlichen Vertragstext, die im zeitlichen Zusammenhang mit dem Vertragsschluss getroffen wurden oder getroffen worden sein sollen, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

4.2
Erfüllungsort ist der Firmensitz bzw. das Geschäft des Händlers.

4.3
Ist der Kunde Kaufmann, so ist ausschließlicher Gerichtsstand der Firmensitz des Händlers. Dasselbe gilt, wenn der Kunde seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt oder wenn bei Klageerhebung sein Wohnsitz oder sein gewöhnlicher Aufenthaltsort unbekannt ist.